Abstammung:

Die Kanarienvögel stammen vom Kanariengirlitz ab, welcher auf den Kanarischen Inseln beheimatet ist (daher der Name). Sie streifen dort in Schwärmen durch die Wälder. Zu Beginn der Fortpflanzungszeit suchen sie die Hähne in einzelne Reviere auf. Sie beginnen mit ihrem Gesang, um eine Henne anzulocken. Hat sich ein Paar gefunden, wird vom Weibchen ein Nest aus Pflanzenteilen gebaut. Der Hahn unterstützt sie dabei nicht, singt jedoch und verteidigt sein Revier. Nach 2 bis 3 Bruten (wenn der Winter naht) schließen sich die Vögel wieder zu Schwärmen zusammen.

Rassen im Überblick:

Man unterscheidet Gesangs-, Gestalts- und Farbkanarien.

Gesangskanarienvögel zeichnen sich durch ihre einzigartigen melodischen Lieder aus. Auch die Farb- und Gestaltkanarienvögel können singen. Da sie aber mit anderen Finken gekreuzt wurden (um die große Farbauswahl bzw. die verschiedenen Körpermerkmale zu erreichen), ist ihr Gesang nicht so rein und umfangreich wie der ihrer "unverzüchteten" Verwandten. Es existieren viele Variationen der Farb- und Gestaltkanarienvögel.

 Zum Beispiel:

·        Schneeweiß

·        Gelb

·        Orange

·        Dunkelrot

·        Gesprenkelt

·        Zweifarbig

·        Hauben

Gesangskanarien:

>> bei deren Zucht besonders auf schönen Gesang Wert gelegt wird.

Der Versuch lag nahe, den Gesang junger Kanarienvögel gezielt zu beeinflussen. So gibt es heute verschiedene Rassen, die sich durch einen typischen Gesang voneinander unterscheiden. Der bekannteste Sänger von ihnen ist der "Harzer Roller", außer ihm gibt es noch eine Menge anderer wie bzw. den Wasserschläger.

 

Farbkanarien:

>> in verschiedensten Gefiederfarben.


Der Kanariengirlitz zeigt die Farben Grün und Gelb mit schwarzer Strichelzeichnung und braunschwarzen Flügeln. Durch züchterische Maßnahmen entstanden im Lauf der Zeit die unterschiedlichsten Farbschläge. Es gibt weiße, rote, orange-rote, braune, silber-braune, orange-braune und noch viele Farbschattierungen mehr. Am bekanntesten sind jedoch immer noch die gelben Kanarienvögel.

 

Gestalt- oder Positurkanarien:

>> deren Äußeres von der ursprünglichen Form abweicht.

 

Bei den Gestalts- oder Positurkanarien wird größter Wert auf das Aussehen der Vögel gelegt. Züchter unterscheiden kleine, große gebogene, frisierte und glatte Rassen. Bekannte Rassen sind zum Beispiel der deutsche Haubenkanarienvogel, Crested-Kanarienvogel oder der Gloster fancy Corona, die sich durch eine hübsch wirkende Federperücke auszeichnet.
 

 

Lebenserwartung:

10- 15 Jahre

 

 

Kanarien richtig deuten:

 

Schnabelwetzen:

Reinigungshandlung nach dem Fressen

Beschwichtigungsgeste der Artgenossen gegenüber

Verlegenheitsgeste

1Bein sitzend:

Zeichen für Wohlbefinden

Vogel entspannt

Schütteln des Gefieders:

Gefiederpflege

nach dem Baden

Ordnen des Gefieders

Ausdruck von Entspannung nach Stress und erschrecken

Kopf im Gefieder:

übliche Schlafstellung (einbeinig)

Entspannung

Krankheitsanzeichen – je nachdem wann und wo??

Schnabel haken:    

aggressives Verhalten

Schnäbeln:

ausgeprägte Zuneigung

Sperren:

Fütterung der Jungen

Drohen mit geöffneten Schnabel- Erwachsene

Baden:

planscht im Wasser bis er richtig durchnässt ist

Gesunde Kanarien baden gerne und reinigen ihr Gefieder

         Täglich frisches Badewasser auffüllen